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    last days in Iceland

    „Freundschaft ist wie Heimat.“ Wie du ja bereits weißt, habe ich Besuch von zu Hause. Wir verbringen meine letzten Tage in Island überwiegend in Akureyri, wo wir das „Nichts-Machen“ jeden Tag mehr perfektionieren. Hauptsächlich schlafen wir bis 11 oder 12 Uhr, mal erkunden wir die Stadt, sitzen gemütlich in Cafés, in der Buchhandlung oder in einem der Hot Pots im swimming pool vor Ort. Wir planen keinen einzige Tag sondern stehen morgens auf und erst nach einem gemütlichen Frühstück entscheiden wir, worauf wir heute Lust haben. Wenn die einzige Aktivität des Tages lediglich das Einkaufen, Plätzchen backen oder Pancakes zubereiten bedeutet, sind wir damit auch völlig zufrieden. Es macht uns…

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    Zuhause ist wir

    Ich komme an Tag 39 meiner Weltreise im Norden Islands, in Akureyri, an. Wahnsinn, ich habe nun schon ¾ dieses Landes in den letzten sechs Wochen umrundet und heute nochmal einen Wasserfall gesehen, der mich noch mehr fasziniert hat, als alle anderen zuvor. Ich fühle mich hier nicht wirklich als Tourist, da ich auch einen Einblick in das Leben und die Arbeit der Einheimischen in meiner Zeit erlebt habe. Ich mag dieses Gefühl 🙂 Umso mehr freut es mich, dass ich in den mir verbleibenden zwei Wochen, meine Zeit mit einem meiner Herzensmenschen teilen kann. Die Ruhe hier kann ich mit nichts vergleichen, was es in einem „normalen“ Alltag gibt…

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    Móðir Jörð

    „Heute bleibt die Welt mal draußen“ Mein letzter Beitrag liegt schon etwas zurück, aber nicht, weil ich keine Lust hatte zu schreiben, sondern weil einfach wenig passiert ist, was es zu berichten gab. Ich war auf der neuen Farm angekommen und mein Alltag gab dort nicht viel Spielraum etwas ereignisreiches zu erleben und so habe ich die Zeit dort viel genutzt um dem Lesen und Schreiben (m)eines Buchen nachzugehen, etliche Bananenbrote zu backen oder mit Familie und Freunden zu skypen. Mein Tagesablauf war jeden Tag recht ähnlich: Der Arbeitstag beginnt morgens um 9 Uhr, mittags essen wir alle zusammen lunch (jeden Tag sowas von lecker) und am Nachmittag gibt es…

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    comfort zones

    „Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an und lieber etwas riskieren, als ewig bereuen, sich nicht getraut zu haben“ Nachdem ich die Farm verlassen habe, wollte ich auf dem günstigsten Weg in den Süden kommen, dort für ein Wochenende bleiben, um dann weiter in den Osten und auf meine neue Farm zu ziehen. Ich hab mir sagen lassen, dass es hier üblich ist, den Weg zu hitchhiken. Da der Bus unfassbar teuer ist und mir nahezu versichert wurde, dass das trampen in Island auch sehr sicher ist, dachte ich mir: wer nicht wag, der nicht gewinnt. So habe ich die Farm verlassen und wurde bis an die Kreuzung der Route…

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    Garðyrkjustöðin Akur

    „Some people look for beautiful places. Others make a place beautiful.“ Schon fast einen Monat bin ich nun unterwegs und meine letzten drei Wochen habe ich auf der Farm Garðyrkjustöðin Akur in Laugarás, im Südwesten Islands, verbracht. Ich wurde hier sehr herzlich empfangen, nachdem mich der Busfahrer erst mal einen halben Kilometer mit meinem 20kg Marschgepäck in die falsche Richtung geschickt hatte. Meine anfänglichen Ängste, dass ich hier alleine und womöglich einsam sein werde, haben sich nach kurzer Zeit aufgelöst. Die Herzlichkeit und Warmherzigkeit dieser Familie haben es unfassbar schnell geschafft, dass ich mich unglaublich wohl gefühlt habe. Selten habe ich einen so familiären, lustigen und tollen Arbeitsplatz gehabt. Um…